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Es war Eigeninteresse, Erfindergeist und
Experimentierfreude, sagt Thomas Rabel, der neben den für die
schwäbische Landschaft so typischen "Geistern" von Äpfeln,
Zwetschgen, Williamsbirnen auch Weichselkirschen ("unsere Spezialität")
brennt. Und der eben Whisky destilliert, den man eher in Schottland, Irland
oder dem mittleren Westen der USA sucht.
"Ja, er ist so eine Mischung aus Scotch und Bourbon",
schnuppert Thomas Rabel an einem Glas. Der Inhalt sei mehr Scotch, der Ausbau
eher Bourbon. "Eben ein einzigartiger Whisky auf der Welt", lacht er und nimmt
einen Schluck pur. Mild und rauchig präsentiert sich der Whisky vom Rande
der "rauen Alb". "Ich wollte einfach einmal etwas Besonderes machen, etwas
Ausgefallenes", sagt Rabel.
Honiggelb rinnt der Whisky aus der schlanken, modernen
Flasche in das Probierglas. Inzwischen ist der schwäbische Whisky auch
käuflich zu erwerben. |